Kann ein Mensch
wie ein anderer sein?
Kann ein Baum
wie ein anderer sein?
oder
die eine Blume
wie die andere?

Müssen wir denn immer
den Einen
das Eine
mit etwas anderem
jemand anderen
vergleichen?

Warum
können wir das
Anders
nicht SEIN-lassen?

Das Universum
ist der Atem
Gottes.

Es dehnt sich
beim Ausatmen,
es zieht sich zusammen
beim Einatmen,
und
für den Bruchteil
eines Herzschlages,
verharrt es
in der Mitte Gottes.

Und Gott
gibt seinen Atem
für ein neues Leben,
für weitere
Milliarden
Jahre.

Wo der Abschied
wo das Sterben ist
wo der Tod
beginnt,
beginnt auch
das Leben.

Nur nicht
durch die Mitte.
Es könnte ja
ein Blick
auf mich fallen
und
mich treffen,
und dann
bin ich
verwundet,
und dann
bin ich
verwundert,
und dann
bin ich

Plötzlich
stand ich in einem Raum,
in dem
meine
Zeitkugeln
in Zweierreihen
an den Wänden
aufgereiht waren
und mir wurde bewusst,
dass nur ich
allein
ihre Dauer
bestimmen kann.
Ich allein kann sagen,
wie lange ich leben will.

Gestern
Heute
Morgen Ich weiß
was war.

Ich fühle
was war.

Ich ahne
was ist.

Ich hoffe
was sein wird,
und hoffe
dass morgen
das Gestern
und Heute,
nur noch Erinnerung ist
und kein
schmerzendes Gefühl mehr.

Die wahren Dinge
des Lebens.
Was ist wahr,
außer dem Leben
selbst?
Was ist unwahr?
Warum
reden wir
von wahr
von unwahr
von Wahrheit
von Lüge,
wenn wir selbst
über uns
am Wenigsten
wissen.
Gilt es,
eine Wahrheit
für uns
aufzubauen,
auf der wir
existieren
können?
wollen?
Befinden wir uns
sonst
in der Lüge?
in unserer Lüge?

Für einen Bruchteil
war ich Petrus,
der sein Leben
für Jesus
hergeben wollte.

Für einen Bruchteil
war ich Jesus,
der zu Lazarus sagte:
Komm heraus
und Lebe.

Für einen Bruchteil
war ich Gott?

Ich hatte immer den Wunsch
oder die Gewissheit?,
dass sich zwei parallele Geraden
in der Unendlichkeit treffen.

War es der Wunsch
oder die Gewissheit?,
dass es ein Nebenher
von Körper, Geist und Seele
nicht gibt?

War es der Wunsch
oder die Gewissheit?,
dass es ein Nebenher
mit Gott
nicht gibt?

War es der Wunsch
oder die Gewissheit?,
des Eins-Werden wollen?

Ich habe sie erlebt
heute,
diese Masse
Menschen,
die mit ihren Körpern
Mir
den Wind stahlen,
wie sie
es immer taten.
Diese Dissonanzen
in der Musik,
Töne
aus meinem früheren Leben,
außen
wie in mir.
Körper und Töne
luftleerer Klang.
Sie versuchten,
mich zu erdrücken,
in diesem Moment,
als ich nicht
auf mich achtete.

Die Falschheit
stand ihr im Gesicht.
Sie stank
nach ihrer Fäule,
ihrer inneren Fäule.
Sie grinzte alle an
und stank,
für jeden riechbar
in der Gegend rum.
Um sie herum,
versammelten sich
Legionen von Fliegen,
die nur darauf warteten,
dass aus ihrem Mund
Scheiße kam.
Scheiße aus ihrem Inneren.
Scheiße ihres Lebens,
gelebte Scheiße.
Sie schwamm in einem Meer
von Scheiße,
ihrer Scheiße ...
und merkte es nicht.

Gespräche
finden nicht mehr statt,
es wird nicht mehr geredet. Es wird nur noch geschwiegen.

Treffen
finden nicht mehr statt,
Verabredungen
bleiben zu Hause.

Es wird nur noch geschwiegen.

Das Quantum
ist nicht mehr so wichtig,
die Masse
zieht nicht mehr so stark.

Es wird nur noch geschwiegen.