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Eine tiefe
Traurigkeit
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ergreift mich.
Ich fühle,
was diese Menschen
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mit mir
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gemacht haben,
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als ich noch klein
und ihnen
„hörig” war
Ich fühle den Schmutz
ihrer Reden
und Taten.
Ich fühle die Lüge,
die immer war.
Ich fühle die Angst,
die mich immer
begleitete.
Und eines
vermisse ich,
ich fühle die Liebe nicht ...
doch
die Liebe
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war damals
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nicht da.
Du hast mir meine Kindheit gestohlen.
Du hast mir meine Identität geraubt.
Du hast alles getan,
dass ich mich verliere,
dass ich mich nicht finde.
Du hast nichts unversucht gelassen,
mich spüren zu lassen,
dass ich nichts wert bin.
Du hast nie mit mir gesprochen.
Du hast immer nur befohlen.
Du wolltest sogar
mein Leben.
Das
hast du nicht bekommen
und
wirst es auch nie.
Ich hab gespürt,
dass meine Seele
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aus dem Rücken
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fahren wollte.
Ich hab´s gespürt
und Angst gehabt.
Der Tod
war mir sehr nah.
Der Tod
der kommen wird.
Der Tod
der täglich ist.
Ich sterbe jeden Tag
ein bisschen,
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damit ich leben kann.
Mein Zimmer,
als ich eins hatte,
war immer so
wie ich auch war:
unaufgeräumt.
Wie recht sie hatte,
als sie sagte:
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Mein Zimmer sieht aus
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wie ein Schweinestall.
Denn
woher sollte ich es anders wissen,
wenn nicht von ihnen.
Warum,
warum nur
hast du das gemacht?
Ich bin
von
deinem Fleisch
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und Blut
und du
hast mich
nicht mal
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geliebt.
Du bist
mit Füßen
auf mir
rumgetrampelt,
hast deine Launen
an mir ausgelassen,
hast deine Schuld
mich
spüren lassen,
hast mich
getötet
in deinen Armen.
Wer und warum
mir auch alles gegeben,
gibt mir viel Licht
auf meinen Wegen.
Die Dunkelheit
bleibt auf der Strecke,
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viel Wahrheit und Liebe
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ich in mir entdecke.
Der Weg ist nicht grade
auf dem ich gewandelt,
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ging hierhin und dorthin
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und hat mit verbandelt,
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mit dem Reichtum
der Schönheit dieser Welt.
Ich hab mich Jahrzehnte lang gequält,
weil ich mich sehr oft
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in das Licht hab gestellt
und sah nur das Dunkel
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auf dieser Welt.
Das finde ich schön,
für dich.
Für mich
war´s nie.
Viel Schmerz
und Tränen
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waren die Folge,
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gepaart mit
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Selbstvorwurf
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und
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Schuld.
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Ich hab mich
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kleingemacht,
noch
kleiner,
als ich mich
vorher schon
geseh´n,
als ich mich
vorher schon
gefühlt.
Wir rennen
hinter der Zukunft
her.
Der Augenblick
ist kurz,
die Gegenwart
ist kurz.
Die Gegenwart
ist schon vorbei
beim A.
Die Zukunft,
das u,
weicht der
Gegenwart.
Das A
ist vergangen.
Beim k
angekommen
ist dieser Augenblick
schon lange
Vergangenheit.
Ich habe das Gefühl,
dass ich gerade eben
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einigen Dreck
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beiseite geräumt habe
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und jetzt
vor einem Haufen
neuer Sachen stehe,
die mich
mit neuem konfrontieren,
neuem Alten,
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jahrzehntelang
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in mir verborgen.
Sie sind sehr zahlreich
und ich weiß nicht,
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wie und wo
ich beginnen soll,
beginnen will.
Wie gern
würde ich diesem Menschen
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helfen,
der so
in seiner Not,
in seinem Elend
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vor mir steht.
Ich kann ihn
in den Arm nehmen.
Ich kann versuchen,
ihn zu trösten.
Ich kann versuchen,
ihm Halt zu geben.
Ich kann
so vieles
versuchen,
und doch
nutz alles nichts,
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wenn dieser Mensch nicht sagt:
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Hilf mir!
Ich bin Alles
und das immer
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und an jedem Ort.
Ich bin traurig
und ich freue mich,
Ich habe Angst
und habe Mut,
genauso bin ich müde
wenn ich wach bin.
Ich bin reich,
auch wenn ich arm bin,
Ich bin wütend
und verliebt.
Es fehlt mir alles
und auch nichts.
Ich habe Tränen,
wenn ich lache,
und habe Schmerzen,
wenn ich glücklich bin
und alles das
im großen Mix
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nenn ich:
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Mein Leben.