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Die Antwort
Diese Kraft in mir
ungebändigt sucht sie ihren Weg
will raus,
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um alles zu zerreßen.
Will nicht zerstören,
auch nicht morden.
Sucht die Möglichkeit,
sich zu entfalten.
Zerreißen will sie Altes
– die Ketten,
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die sie hielten.
Bahnt sich den Weg
durch morsches Unterholz,
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dem Licht entgegen.
Und immer weiter
treibt die Kraft sich selber an,
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will nichts verschleiern,
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sondern öffnen.
Bringt alles zu dem Licht hinauf,
damit es leuchtet,
damit es brennt,
damit auch Schlechtes noch
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zu etwas Gutem wird.
Versuche
die Widersprüche
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in dir
nicht zu verdammen.
Es ist dein Weg,
den du gehst,
auch wenn du meinst,
dich gerade
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auf einem anderen
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auf einem falschen
aufzuhalten
und
du traurig bist
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darüber.
Wenn deine Tränen trocknen
und deine Augen
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klar werden,
wirst du sehen
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und erkennen:
Dir wird nicht geschenen
egal,
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wo du
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bei dir bist.
Zeit?
Wie oft hast du mich verlassen
warst nicht da
wenn ich dich brauchte.
In Todesangst
ohne eine Hand
ohne eine Stimme
die mich tröstete
mir beistand.
Diese Traurigkeit
in mir,
ganz nah liegt sie
an meinem Tränensee,
an all den Tränen,
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die ich nie geweint.
Still liegt der See,
zum überlaufen voll.
Ich steh davor
und schau ihn an.
Ich bin allein
und
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alles ist ruhig
in mir.
Die Traurigkeit tut gut
und wie gerne
würde ich mich hingeben
in die Traurigkeit,
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in diesen See,
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in meine Seele,
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in mich.
Wie lange habe ich
mein Herz
nicht mehr gespürt
nicht mehr gehört
Wie lange klopft es nicht
an meinem Hals
in meinem Ohr
Ich habe es vergessen
es verdrängt
Ich habe auch die Angst
vergessen
Angst und Herz
waren nicht mehr
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in mir.Zu viel war geschehen
in meinen frühen Jahren
zu viel Schmerz
zuviel Angst
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zuviel Herz
und heute
habe ich Angst
wenn mein Herz schlägt
wenn ich es fühle
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es höre
dabei will es mir doch nur sagen
Ich schlage für dich
damit DU lebst.
Wie schön war es
für mich,
in deine Arme
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zu sinken.
In die Arme
eines Menschen,
der als Einziger
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mich gesehen hat,
in all den Jahren
als du noch lebtest.
Ich konnte sein
in den Wenigen Wochen,
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die wir zusammen waren.
Alles was ich tat
war in Ordnung,
war gut,
war schön.
Wie vermisse ich dich
Wie vermisse ich
die Zeit mit dir.
Es war die schönste Zeit
in meiner Kindheit.
Du bist verrückt
das
habe ich oft gehört,
wenn ich
von ihrer Norm
abgewichen bin,
wenn ich nicht mehr
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ihrer Norm
entsprach,
wenn ich nicht mehr
so funktionierte
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wie sie es von mir
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verlangten.
Du bist verrückt.
Und für mich
war es
ein Schimpfwort.Ich bin verrückt
und ich bin froh darüber,
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dass ich
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nicht mehr
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an der selben
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Stelle
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stehe.
Hoffnung
Immer und immer wieder
jedesmal das Gleiche
und das
zum Wiederholten mal.
Jedes mal der gleiche Satz.
Jedes mal das gleiche Gefühl.
Jedes mal die gleiche Tat
und immer wieder
gegen die Wand,
und wenn du glaubst
angekommen zu sein,
fängst du
Sekunden später
wieder von vorne an
und immer wieder von vorne,
mit anderen Worten
mit einem anderen Gefühl
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und mit anderen Taten,
bis zum nächsten mal,
wenn du wieder glaubst,
durchgedrungen zu sein
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durch die Wand
...
Und dann
hörst du irgendwann auf ...
hoffentlich!
Ich klage dich an:
Ich verfluche Dich,
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weil DU die Hand gegen mich erhebst.
Wie surreale Marionetten
stehen diese Menschen
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mitten in der Wüste.
Fadenlos schauen alle dorthin,
woher ich gekommen bin.
Niemand macht sich
auch nur die Mühe,
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den Blick dahin zu wenden,
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wohin ich gegangen bin.
Diese Menschen,
Menschen meiner Vergangenheit
Menschen genannt Familie.
Bewegungslos,
zu Statuen verkommen
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und keiner Regung fähig.
Und nichts sieht anders aus,
nichts ist anders
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als damals.
In ihrer Starrheit
liegt für mich Erkennen.
Erkennen ihrer Person.